Bicycle on the Rocks.

Besonders im abendlichen Laternenschein ist die weiße Pracht ein Genuss. Mit einer dünnen Schneedecke bedeckt sind Dächer und Bäume und mit dämmrigen Licht wunderschön ausgeleuchtet. Hätte gestern Abend jemand gesagt, es würde heute schneien, hätte ich wohl nur gelacht und “Träum weiter” gedacht. Am vergangenen Abend waren es gegen 23.00 Uhr noch mollige 7 °C Außentemperatur und damit fast zehn Grad mehr als in der Nacht zuvor. Aber, erstens kommt es anders und zweiten als man denkt. Daher konnte ich diesen Anblick bewundern, als ich vor etwa einer Stunde die Universität verließ.

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Doch der Schein trügt. Nicht alles ist so wunderschön und romantisch wenn man dann vor einem eingefrorenen Fahrrad steht. Anders als bei einem Auto muss man hier zwar keine Fenster freikratzen, jedoch kann auch beim Fahrrad das Schloss einfrieren. Ein oder zwei Flucher gingen mir dann doch über die Lippen als ich den Schlüssel ins Schloss gequengelt habe. Zu meinem Glück war das aber schon nach fünf Minuten von Erfolg gekrönt und so konnte ich dann doch nach Hause radeln.

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Glaubt man meinem Thermometer, so wird die weiße Pracht jedoch nicht von Dauer sein, denn momentan kratzt die rote Flüssigkeit von unten an der Nullmarkierung. Vorsichtshalber habe ich das Fahrrad aber heute unter dem Dach geparkt, man kann ja nie wissen. Zur Feier des Schnees gibt es jetzt aber trotzdem eine ordentliche ‘Von-Innen-Heizung’, einen Tee-Prosit mit meinem guten alten Freund Taketsuru-san.

 

 

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